Kategorie Bürgerrechte

  • Bezirksbürgermeister im Ungeschick

    St. Florian kennen wir: Verschon mein Haus, zünd‘ andre an. Ein ehernes Gesetz des Zusammenlebens von Menschen. Es gilt auch für den Bau von Eisenbahnen, Stromtrassen und den Straßenverkehr. Laut Münster-Barometer wollen „die Münsteraner“ mehr Radwege und eine autofreie Innenstadt. Aber die Parkhäuser in der Stadt sollen offen bleiben. Denn selbstverständlich sollen nur die Anderen aufs Auto verzichten.

    Dieser Ansatz, anderen Leuten Vorschriften machen zu wollen, hat in Hiltrup gerade besondere Konjunktur. ….

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  • Kirche und Kindesmissbrauch: Vertane Chance

    Gewalt gegen Abhängige ist nun seit Jahren ein Thema. Sie hat viele Formen, die schlimmste ist sicher der sexuelle Missbrauch von Kindern unter Ausnutzung der ganz besonderen Autorität von Geistlichen. Es hat lange gedauert, bis den Betroffenen nach jahrzehntelangem Leiden an den Folgen jemand zuhörte. Es brauchte großen Mut, das Schweigen zu brechen und über das Unaussprechliche zu berichten. Insbesondere der katholischen Kirche fiel es schwer, ….

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  • Kirche und Kindesmissbrauch: Der lange Weg zu einer eindeutigen Haltung

    Das waren noch Zeiten! Da gefiel dem Direktor die Schülerzeitung nicht, und der Hausmeister musste die ganze Auflage in den Heizungskessel stecken. Schluss aus, weg mit dem missliebigen Artikel, Ruhe im Karton. Ein Herr von und zu war das damals, so führte er sich auch auf. Widerspruch gab es nicht.

    Heute aber gibt es keine Ordnung mehr. Da gefällt dem Kardinal die Meinung seiner Untergebenen nicht und er tilgt sie aus dem Internet, Schluss aus, weg damit – und es gibt keine Ruhe. ….

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  • Kirche und Kindesmissbrauch: „Der unvollkommene Apparat“

    Im November 2019 fordern Missbrauchsopfer den Rücktritt des katholischen Bischofs von Münster. Bischof Genn sieht sich gezwungen, einen offenen Brief an die Katholikinnen und Katholiken im Bistum Münster zu schreiben. ….

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  • „Der Jeck ist die harmlose Variante des Verrückten“ (Regierungspräsidentin Feller laut Westfälische Nachrichten vom 2.12.2019). ….

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  • Modernisierung des Strafverfahrens kommt

    Only bad news are good news – spektakuläre Verbrechen prägen unseren Medienkonsum. Häufig wird von „der Politik“ eine Reaktion erwartet, und allzu oft besteht diese aus dem Ruf nach schärferen Gesetzen. Das geltende Strafrecht reicht aber fast immer völlig aus, um auch die schwersten Verbrechen angemessen zu ahnden. Seine Wirksamkeit hängt davon ab, dass Verbrechen zügig aufgeklärt und abgeurteilt werden. Wenn die polizeilichen und gerichtlichen Verfahren zu lange dauern, ….

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  • Fußball feiert Staatsverbrechen

    I dont’t like it. Die verdammten Likes, der deutsche Fußball hat ein Dauerproblem damit. Kaum ist Gras gewachsen über die vermaledeiten Fotos von Fußballern mit „ihrem“ Präsidenten Erdogan, ….

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  • Organtransplantation? Eine gute Sache, man könnte ja auch selber mal ein menschliches Ersatzteil brauchen. Impfung gegen Masern? Das war doch mal eine Selbstverständlichkeit, klar müssen Alle geimpft werden.

    Wer sich nicht wehrt, muss nach seinem Tode Organe spenden? Ein erstes, leichtes Zögern setzt ein. Schon lange hat man den Spenderausweis im Portemonnaie, aber muss der Herr Spahn einem wirklich so massiv auf die Sprünge helfen? Man verspürt ein leises Unbehagen – aber eigentlich hat man ja gar nichts gegen die Organspende.

    Wer seine Kinder nicht impfen lässt, ….

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  • Nun ist Amazon erwischt. Man konnte es sich denken, aber trotzdem war es eine Überraschung. Amazons Echo, das Mikrofon des großen Bruders in Wohn- und Schlafzimmern der Bürger, hört mit – und Alexa speichert viel mehr als nötig. Noch schlimmer: Amazon behält diese Mitschnitte nicht für sich. Die c’t berichtet in ihrer Ausgabe 1/2019 über einen konkreten Fall; ….

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  • Mittelalterliche Städte hatten eine klare Ordnung: Hier wohnten die Fleischhauer, dort die Gerber, jeder für sich. In amerikanischen Städten der Neuzeit sind es die Reichen, die sich in separaten Vierteln hinter Mauern und Wachdiensten verschanzen. Im Köln des 21. Jahrhunderts hat die demokratische Stadtgesellschaft ein Zeichen setzen wollen, hat mit der Einbindung der prächtigen neuen Ditib-Moschee mitten in die Stadt die Einbindung der vielen Kölner Muslime bestärken wollen.

    Mit dem nationalistischen Erdogan-Auftritt zur offiziellen Eröffnung der Moschee müssen sich jetzt alle Kölner Bürger ….

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