Kategorie Medien

  • Gut gemeint, schlecht gemacht

    Keine Zeitung am Morgen? Kann passieren, wenn der Schnee noch hoch liegt und viel zu viele Grundstückseigentümer den Gehweg vor dem Haus nicht räumen. Der Briefträger ist genauso betroffen, und er sagt es auch: Im letzten Schneechaos vor 10 Jahren hat es besser funktioniert – da haben die Anwohner besser Schnee geschippt, da gab es mehr Solidarität.

    Also sagt man im Stillen Danke dafür, dass die Zeitung in den letzten Tagen gekommen ist, und setzt sich an den Rechner. ….

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  • Corona-Hotspot in der Altenpflege-Einrichtung, das ist für alle Betroffenen der GAU. Alte Menschen sterben, Pflegende opfern sich auf und erkranken selbst mit unabsehbaren Folgen, Angehörige bangen um ihre Lieben. Die Nerven liegen blank. Die Einrichtung steht – wunderbar, dass das möglich ist – zentral, in der Mitte der Bürgerschaft. Wer einkaufen geht, kommt hier vorbei. Keine Frage, was hier vorgeht, steht damit immer auch im Zentrum der Aufmerksamkeit. Öffentliche Aufmerksamkeit wird repräsentiert durch die Zeitung. Sie hat nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, über solche Dinge zu berichten, die uns alle angehen.

    Wenn die Zeitung anmerkt, dass sie die erforderlichen Informationen nicht ausreichend erhalten hat, ….

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  • Westfälische Nachrichten als Plattform für Querdenker?

    Man mag es ja schon gar nicht mehr hören. Trotzdem bleibt der Blick hängen an dem Artikel in den Westfälischen Nachrichten (14.1.2021). Die Überschrift ist ein Zitat, „Kein Grund, in Panik zu geraten“. Schön, wirklich schön ist es, endlich wieder einmal Beruhigendes zur Corona-Pandemie zu erfahren! Und dann noch von einem echten Virologen! Ein großes Foto von Herrn Streeck ist der Aufmacher, Streeck persönlich im münsterschen Dom, und Streeck verkündet Heilsbotschaften. Es ist ein Interview, nach den Regeln der journalistischen Kunst also ein Text, der von Streeck persönlich gegengelesen und freigegeben ist.

    Im Interview eiert Herr Streeck herum, anders lässt es sich nicht zusammenfassen. Auf die Frage nach harten Maßnahmen ….

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  • Der Untergang des Abendlandes liegt bekanntlich darin begründet, dass die deutschen Frauen nicht genug Kinder bekommen. Die FAZ pflegt dies Weltbild auf der Titelseite (19.9.2020) einmal mehr, ergänzend beklagt sie, dass auch die Flüchtlinge nicht mehr sind was sie mal waren: Die Einwanderer, schreibt die FAZ, helfen nicht entscheidend ….

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  • Du sprechen kein Deutsch aber kaufen Auto. ….

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  • „Echo des Tages“, „Berichte von heute“: Der Westdeutsche Rundfunk kann nach wie vor auch Journalismus. Der WDR flutet seine Hörfunk-Programme zwar mit allerlei Small talk, der WDR massakriert sein drittes Radioprogramm und vergrätzt dort seine Hörer mit belanglosem Sabbelfunk am Abend. Wer kurz zusammengefasst wissen will, was Wichtiges passiert, kann aber ab 18.30h oder noch einmal ab 23.30h für eine halbe Stunde die Ohren aufmachen, WDR5 macht‘s möglich.

    Warum man darüber reden kann? Nun, wir haben gerade eine Periode hinter uns, ….

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  • Es ist schon ein Kreuz mit den Anzeigenblättchen. Zeitung kann man sie ja kaum nennen, ….

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  • „Altparteien“, „System“, „im Parlament endlich aufräumen“: Mit solchen Vokabeln versuchen Rechtsextreme, die Grundlagen unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung zu diskreditieren. An diesem unrühmlichen Chor beteiligen sich nun auch die Westfälischen Nachrichten. Auf Seite 1 (12.11.2019) unterstellt Chefredakteur Tiemann den Bundestagsabgeordneten, aus reinem Eigennutz für den Grundrenten-Kompromiss zu stimmen: Das verhindere Neuwahlen und diene ihren eigenen Ruhestandsbezügen.

    Die da oben denken nur an sich ….

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  • Abgeordnete werden bedroht, wir erleben das gerade überall. tagesschau.de berichtet das zum Beispiel aus England. Noch empörender als der Bericht sind die Kommentare dazu. Tada schreibt: ….

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  • Die schöne Provinzialhauptstadt Münster, ehemals Hauptstadt der Provinz Westfalen, erstickt im Müll. Die Heerscharen von Touristen und Einheimischen, die im Sonnenschein durch die alte Stadt promenieren, können nicht darüber hinweg täuschen: Hier muss dringend etwas passieren!

    Damit wir uns nicht missverstehen, natürlich will niemand den münsterschen Jecken verbieten, ….

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