Mit Ida in die Natur

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Bunte Natur (6.4.2018; Foto: Klare)
Bunte Natur (6.4.2018; Foto: Klare)

NABU-Freizeit in Haus Heithorn

Wo hier nur noch viele bunte Kleiderhaken auf die nächsten Besucher warten, war es bis zum Mittag am 6.4.2018 rappelvoll: Die NABU-Naturschutzstation Münsterland in Haus Heithorn hatte wieder zur Ferienfreizeit eingeladen, und eine muntere Gruppe von 6- bis 12-Jährigen hatte vier Tage lang spielerisch Natur erfahren.

NABU-Naturschutzstation Münsterland (6.4.2018; Foto: Klare)

NABU-Naturschutzstation Münsterland (6.4.2018; Foto: Klare)

Wo bis vor einigen Jahren Ordensschwestern alte Menschen versorgt hatten, warteten am Osterdienstag die Betreuer des NABU auf ihre jungen Gäste. Die zögerten auch nicht lange und stiegen sofort ins gemeinsame Spiel ein.

Eibe bei Haus Heithorn (6.4.2018; Foto: Klare)

Eibe bei Haus Heithorn (6.4.2018; Foto: Klare)

Die Kleiderordnung sah warme regenfeste alte Kleidung vor, dazu Gummistiefel – es dauerte nicht lange, bis diese Ausrüstung eingesetzt wurde. Das Wetter spielte einigermaßen mit, so konnten sich die Gruppen draußen an die Arbeit machen. Unter einer riesigen alten Eibe, die mit ihren herabhängenden Zweigen einen geschützten Raum bot, wurde aus Zweigen und Laub eine Hütte gebaut; stolz konnte sie den Eltern und Großeltern am Nachmittag vorgeführt werden.

Selbstgebastelter Kescher (6.4.2018; Foto: Klare)

Selbstgebastelter Kescher (6.4.2018; Foto: Klare)

An einem anderen Tag ging es um Fische, und was lag näher, als ihnen vor Ort auf die Schuppen zu rücken? Gemeinsam wurden Kescher gebaut; Bambusstöcke, Draht, Netzstoff und Klebeband, mehr brauchte es dazu nicht.

Hütehündin Ida (6.3.2018; Foto: Klare)

Hütehündin Ida (6.3.2018; Foto: Klare)

„Wir haben Schafe gejagt“, so kam die begeisterte Erzählung an einem Nachmittag in den Familien der Kinder an: An diesem Tag hatten die Kinder zusammen mit Hütehündin Ida die kleine Schafherde getrieben, und der Unterschied zwischen Treiben und Jagen musste noch gelernt werden. Als Mitbringsel wurde zu Hause präsentiert, was die Kinder in mühsamer Handarbeit aus der Schafwolle gefilzt hatten.

„Gehen wir da morgen wieder hin?“, mit dieser Frage wurden Eltern und Großeltern beim Abholen am letzten Tag empfangen. Ein besseres Zeugnis konnten die jugendlichen Teilnehmer der Organisatorin Frau Luig-Beilmann kaum ausstellen.

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