Für meinen verehrten Präsidenten

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Aber die Fußball-WM bitte ohne die beiden

Zwei Gelsenkirchener Jungs machen Reklame für ihren „verehrten Präsidenten“. Daran ist nichts Schlimmes. Deutschland bildet sich viel ein auf Meinungsfreiheit, warum soll es nicht auch Fans von Erdogan geben? Schließlich gehört zur Meinungsfreiheit auch das Recht, undankbar zu sein. Denn nicht anders kann man es ja wohl nennen, wenn man in Deutschland groß wird und Karriere macht, sich aber vor den Wahlkampfkarren eines ausländischen Präsidenten spannen lässt.

Nur eins muss nicht sein: Özil und Gündoğan mögen ja gute Fußballer sein – als Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft in der Weltmeisterschaft, nein, diesen Anblick muss uns das Fernsehen nicht zumuten.

Fußball ist zwar Big Business und folgt eigenen Regeln, die nicht immer mit den allgemeinen Wertvorstellungen kompatibel sind, aber: Das bisschen Rückgrat sollte der DFB schon haben. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Özil und Gündoğan haben in der deutschen Nationalmannschaft nichts verloren.

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