Peinliche Autos

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Audi macht Wahlkampf für Trump

Es ist dieser Auftritt der dicken Backen. Erst tritt Trump höchstpersönlich auf. Mit seinen menschenverachtenden Reden kämpft er um die Macht, sie droht ihm mit den Wahlen im November 2026 zu entgleiten. Dann darf der Audi-Chef ihm auf der Wahlkampfbühne artig seinen Dank abstatten. Trump vorever.

War da nicht was?

Hat dieser Trump nicht schon die gesamte Welt beleidigt? Will er nicht Europa vernichten, insbesondere die deutsche Automobilindustrie? Ist zur Verteidigung gegen diesen scham- und charakterlosen Imperialismus nicht gerade die Solidarität aller europäischen Staaten erforderlich? Fordert nicht gerade die deutsche Autoindustrie diese Solidarität ein?

Trump hat ausbuchstabiert, dass die immer wieder beschworenen „Werte“ der „westlichen Wertegemeinschaft“ nur ein Reklamegag sind. Die Mindesthaltbarkeitsfrist endet mit der jeweiligen Reklamekampagne. Alles nicht ernst gemeint.

Audi fährt ähnliche Kampagnen. Rein elektrische Autos zum Rasen, das Design im Brutalo-Look. Was kümmern mich die Regeln. Rücksichtnahme im Straßenverkehr, das gilt nur für die Hinterherfahrer. Wenige Monate später dann nicht mehr elektrisch. War auch nicht so ernst gemeint. In Europa ist dieser Auftritt der dicken Backen aus der Zeit gefallen.

Und jetzt: Audi = Trump. Trump ist nicht zu helfen, den müssen wir aushalten bis zum Ende seiner Wahlzeit. Aber Audi müssen wir nicht aushalten, vor allem Audi-Chef Döllner nicht.

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