Intensivstädte und Intensivtäter

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Bundesregierung verheddert sich beim Diesel

Wer nicht in einer Intensivstadt oder im unmittelbaren Umland wohnt, kann seinen alten Euro 5-Diesel wegwerfen. Und außer Volkswagen sperrt sich auch dort noch die Autoindustrie. Das ist die Essenz der bisherigen Meldungen über die Diskussion innerhalb der Bundesregierung, wie die Besitzer von Diesel-PKW vor Fahrverboten bewahrt werden sollen.

Wer also im Münsterland wohnt, braucht sich keine Gedanken mehr über eine Autofahrt nach Düsseldorf oder Köln zu machen. Den Enkeln ein neues Kinderbett mitbringen, einen Geschäftstermin dort wahrnehmen? Nicht mit dem Auto.

Das Gezerre um eine Lösung für die Diesel-Abgasprobleme droht aktuell im Desaster zu enden. Die meisten Diesel-Besitzer werden wohl auf eigene Kosten nachrüsten müssen. Den Ärger über die Kosten von ca. 3000 Euro oder alternativ über Fahrverbote werden sie wahrscheinlich pauschal der großen Koalition anlasten; dass hier die CSU mit ihren Bundesverkehrsministern die falsche Politik für die Industrie und gegen die Bürger zu verantworten hat, diese feinen Unterscheidungen werden bis zur nächsten Bundestagswahl vergessen sein.

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