Hiltruper Brötchen-Test

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Ein Gummi-Brötchen, frisch von Krimphove (5.7.2026, Foto: Henning Klare)
Ein Gummi-Brötchen, frisch von Krimphove (5.7.2026, Foto: Henning Klare)

Es ist Sonntagmorgen, Zeit für das Sonntagsfrühstück. Ein Ei, Sonntagsbrötchen, Kaffee – auf geht’s zum Bäcker. In Hiltrups Mitte ist die Auswahl am Sonntag begrenzt, Schrunz oder Krimphove. Schrunz kennt man, bewährte Qualität. Mal einen Versuch mit dem paín-Bäcker? Nicht pain und nicht pan, schreibt sich nicht französisch und nicht spanisch – kann der wenigstens Brötchen?

Es ist 8.45h, die Brötchen müssten frisch sein. Den Tisch gedeckt, Eier und Kaffee gekocht, und jetzt das Messer ins Brötchen -

- ach du Elend. Furchtsam weicht das Brötchen vor dem Messer zurück, verformt sich. Weich ist das Ding, hat keine Kruste, ist nicht kross. Man nimmt’s in die Hand, und es rollt sich. Das war’s mit dem Sonntagsfrühstück.

Ja, natürlich kann man auch so etwas essen. Auch Gummi-Brötchen machen satt. Aber das Sonntags-Highlight, das Sonntagsfrühstück sieht anders aus. Nächstes Mal wieder zu Schrunz.

Kommentare

  1. Verwöhnt durch die Bäckerei ‚Merzenich‘ in Köln machte ich mich nach Umzug ins heimatliche Hiltrup auf die Suche nach adäquatem Ersatz. Brötchen Ranking: 1. Geiping (die Fahrt bis Hammer Str. lohnt sich); 2. Essmann (im Edeka Wiewel auch Sonntags geöffnet), 3. Krimphove; 4. Schrunz

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