Diebische Elster, auf frischer Tat ertappt

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Traurige Reste: Das von der Elster verspeiste Ei der Heckenbraunelle (8.5.2022; Foto: Henning Klare)
Traurige Reste: Das von der Elster verspeiste Ei der Heckenbraunelle (8.5.2022; Foto: Henning Klare)

Ein Blick aus dem Augenwinkel: Da hat sich doch gerade etwas bewegt, schwarz-weiß und schnell? Wie der Blitz ist die Elster in das Efeu am Haus geschossen, und genauso schnell ist wieder heraus und sitzt jetzt mit ihrer Beute auf dem Rasen. In aller Ruhe verspeist sie dort das kleine grüne Ei, das sie der Heckenbraunelle aus dem Nest gestohlen hat. Mit Empörung schaut man zu. Was für eine Freude war es gewesen, die Heckenbraunelle beim Nestbau zu beobachten, und dann das!

Schon seit einigen Jahren brüten Elstern in der hohen Kiefer im Garten: Die Elstern in der Kiefer, die Krähen in der Douglasie, und unter ihnen an vielen Stellen im Efeu, im Wein am Haus und im Garten die kleinen Vögel. Ein friedliches Miteinander, schien es bisher. Aber nicht umsonst hat die Elster einen schlechten Ruf als Diebin. So schön sie auch aussieht.

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