… treffen sich im Kulturbahnhof
Politiker machen … Wahlkampf. Aber wenn der dann vorbei ist: Kommen die Mühen der Ebene. Bezirksbürgermeister Schade hatte am 18. Januar 2026 vorgemacht, wie man sich mit ein wenig Charme und Freundlichkeit in der politischen Ebene bewegt. Handlungsfelder identifizieren, netzwerken, miteinander reden. Sich nicht beeindrucken lassen von dem aufgeregten Getöse der Verlierer.
Am 19. Februar 2026 war dann der neue Oberbürgermeister Fuchs an der Reihe, in Hiltrup vorbeizuschauen. Als Gast des Wirtschaftsverbunds Hiltrup besetzte er für einen kurzen Auftritt die Bühne des Kulturbahnhofs, die sonst von anderen bespielt wird. So verschieden die persönliche Statur, so unterschied sich auch die Performance von der des Vorgängers. Ja, Nettigkeiten für die vielen Ehrenamtlichen im Saal, aber locker-gekonnt serviert. Jede/r konnte sich geehrt fühlen. Und die Sache mit der parteipolitischen Rochade in der Stadtspitze – niemand wollte das an diesem Abend ansprechen.
Nach dem Gastspiel gehörte die Bühne zum dritten Mal nacheinander einem ganz besonderen Spektakel. Spektakel heißt, es war ein spannendes Event, 130 Leute schauten gebannt zu: Da haben sich Kaufleute zusammengetan, die eigentlich ihre ganze Zeit mit Geldverdienen beschäftigt sein müssen. Der Wirtschaftverbund Hiltrup (WVH) hat vor Jahren überlegt, wie man zwei Ziele miteinander vereinbaren kann: Den Wirtschaftsstandort Hiltrup, einen starken Ortskern noch attraktiver machen und zugleich die weichen Faktoren stärken. Kommerz und Kunst, Miteinander, Jugendarbeit, Kultur, sozialer Zusammenhalt. Die WVH-Adventskalender-Aktion „Los, du Fröhliche 2025“ ist so gut gelaufen, dass 9000 Euro verlost werden konnten unter den Vereinen und Initiativen der „weichen Faktoren“. Die glücklichen Gewinner: Förderverein der Kita St. Marien, Chor Vierteltakt, Emmerbach Schützen von 1971, VorLeseClub Hiltrup, Akademischer Ruder-Club zu Münster, DVG MV Münster 1925 (Gebrauchshundesportverein), Förderverein des Immanuel-Kant-Gymnasiums, Gemeindediakonie Hiltrup und TuS Hiltrup 1930. Strahlende Gesichter gab’s beim Gruppenfoto. Wer im Ehrenamt unterwegs ist, weiß solchen Losgewinn zu schätzen.
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