„Benzin im Blut – Spaß am Gas“ wollte der Autohändler Hartmann in Münster zum Karnevals-Motto machen. Das kam nicht gut an. Es gibt noch Menschen, die sich an den Einsatz von Gas erinnern. Und an die makabre Floskel „bis zur Vergasung“, mit der früher einige Leute eine ewig lange Dauer irgendwelcher Abläufe bezeichnen wollten. Hartmann ruderte zurück, jetzt soll es heißen „Benzin im Blut, Karneval im Herzen“. Das Foto in den Westfälischen Nachrichten (22.5.2026) zeigt eine Runde älterer Herren, und der „Generalprinzmarschall“ legt nach und redet von „selbsterklärten Weltverbesserern …, die dazu aufforderten, ein Karnevalsmotto auch immer im Kontext zur deutschen Geschichte und Sprache zu betrachten. … Wieder einmal [werde] denen, die am lautesten schreien, so viel Aufmerksamkeit geschenkt…“.
Karneval ist eben eine todernste Angelegenheit, und Benzin im Blut ist giftig.
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